Ratgeber

Home Assistant Dashboard an der Wand: Tablet als Wandpanel einrichten

Ein Dashboard auf dem Smartphone ist praktisch - aber es steckt in der Hosentasche. Fest an der Wand wird aus Home Assistant eine Schaltzentrale für alle im Haushalt: Licht, Heizung, Rollläden und Wetter auf einen Blick, ohne erst ein Gerät zu suchen oder zu entsperren. Dieser Ratgeber geht in die Tiefe der Einrichtung: Kiosk-Modus, Stromversorgung und die Frage, welche Halterung sich für ein Wandpanel eignet. Den Überblick zum Thema - von der Tablet-Wahl über den Montageort bis zu Apple Home und KNX - findest du im Ratgeber Tablet als Smart-Home-Zentrale.

Welches Tablet eignet sich als Wandpanel?

Für ein Home-Assistant-Dashboard brauchst du kein aktuelles Modell. Das Dashboard läuft im Browser oder in der Companion App und stellt in der Regel keine hohen Anforderungen an die Hardware - WLAN und ein halbwegs aktueller Browser reichen meist aus. Ein ausgedientes Tablet aus der Schublade ist deshalb oft ein guter Kandidat. Wichtiger als Rechenleistung sind zwei Fragen: stabiles WLAN am Montageort und die Entscheidung für Hoch- oder Querformat, denn danach richtet sich später das Layout deines Dashboards. Praktisch: Bei unseren Halterungen bleibt die Frontkamera frei, falls du sie für Anwesenheitserkennung oder Videotelefonie nutzen möchtest. Ob es für dein Modell eine passgenaue Halterung gibt, zeigt dir der Modellfinder.

Dashboard im Kiosk-Modus starten

Ein Wandpanel soll genau eines zeigen: dein Dashboard, im Vollbild, ohne Statusleisten und ohne den Weg zurück zum Homescreen. Dafür gibt es je nach Plattform mehrere Wege:

  • Companion App für Home Assistant: Die App für iOS und Android lässt sich je nach Version so einrichten, dass sie direkt mit deinem Dashboard startet und im Vordergrund bleibt.
  • Kiosk-Browser-Apps für Android: Apps wie der Fully Kiosk Browser bieten z. B. Vollbildmodus, eine Startseiten-Sperre und oft auch eine Bildschirmsteuerung per Bewegungserkennung.
  • Geführter Zugriff auf deinem iPad: iPadOS bringt in der Regel eine Bordfunktion mit, die das Tablet auf eine einzelne App beschränkt - für ein reines Anzeigegerät oft schon ausreichend.

Für die Wand lohnt sich ein eigenes Dashboard statt der Ansicht vom Smartphone: große Kacheln, die wichtigsten Schalter direkt auf der Startseite, wenige Unterebenen. Was du selten brauchst, bleibt in der App auf dem Handy - das Wandpanel ist für die schnellen Handgriffe im Vorbeigehen da.

Fest montiert oder entnehmbar?

Für ein Wandpanel ist die Verschluss-Variante der übliche Kandidat: Ein verschraubter Rahmen fasst dein Tablet ein, nur das Display bleibt frei bedienbar. Aussparungen für die Tasten gibt es bewusst nicht: Das hilft, versehentliche Eingaben zu vermeiden. Die Entnahme ist auf Werkzeug ausgelegt, das erschwert unbefugten Zugriff. Gerade in Haushalten mit Kindern oder an Orten wie Flur, Eingangsbereich oder Ferienwohnung ist das ein Pluspunkt. Soll das Tablet dagegen zwischendurch mit in die Küche oder aufs Sofa, passt die Slide-In-Variante: einschieben, laden, jederzeit entnehmen. Soll das Wandpanel im Wohnraum eher wie ein Bild wirken, gibt es zusätzlich die Halterung im Bilderrahmen-Design: Das Tablet sitzt hinter Passepartout und Rahmen und wirkt an der Wand wie ein gerahmtes Wandbild; auch hier bleibt nur das Display bedienbar. Alle Varianten lassen sich im Hoch- oder Querformat montieren, und die Rückseite der Halterung ist zusätzlich VESA-100x100-kompatibel.

Alle unsere Tablet Wandhalterungen werden in Deutschland im 3D-Druck gefertigt, modellgenau für dein Tablet. Welche Variante zu deinem Gerät passt, zeigt dir der Modellfinder - und für das Grundsatz-Setup von Montageort bis Software lohnt ein Blick in den Überblicks-Ratgeber Tablet als Smart-Home-Zentrale.

Läuft dein Haus über KNX statt Home Assistant, findest du die Planung für ein Bedienpanel im Ratgeber KNX-Visualisierung auf dem Tablet.